Mitte der Neunziger beginnen kalifornische Audi Designer mit der Entwicklung eines Sport-Coupes, dem heute bekannten Audi TT. Die Initialen „Tourist Trophy“ oder auch „Tradition und Technik“, knüpfen an die längst vergangene Auto Union/DKW Erfolgstradition beim Isle of Man an. 1998 dann, stellte Audi das neue Erfolgskonzept vor.
Von Anfang an fasziniert, träumte Wolfi davon diesen Wagen einmal sein Eigen nennen zu können. Sieben Jahre nach der Einführung ging der Traum in Erfüllung. Frisch eingefahren mit 30000km im unangetasteten Zustand, silber mit grauem Leder von ’99 – ,,…Einer der Ersten“. Schnell war für den Mechatroniker, der selbst im Herzen bei Audi in Ingolstadt beschäftigt ist, klar, dass der Wagen nicht unangetastet bleiben kann. So zog fundamental ein Gewinde- fahrwerk und die ersten 18 Zoll Felgen ein. Eine Passion beginnt.
Man(n) kam auf den Geschmack – tief taugt.
Die zu dieser Zeit noch aktuelle Customszene zog Ihn in den Bann. So wurde das Gewinde und die Achtzehnzöller kurzerhand gegen Luft und 20 Zoll getauscht. Mit der „grauen“ Tristesse unzufrieden, wurde der TT in Kirschschwarz umlackiert, trendy Airbrushes zierten den Wagen. Die aufpreisflichtige Lederausstattung dankte ab, weisses Leder sollte rein – KONTRAST!
 „Unsere Wege kreuzten sich früher schon einmal. Ich selbst war frische 19, stolz im A3 8P mit JE Bodykit und Mehrteilern – was will man auch mehr? Mein Gedanke wurde aber schnell relativiert, als ich Wolfi’s TT auf einem „Grillfest“ im Dunklen leuchten sah – oha dachte ich“.
Doch die Ansprüche an den TT wuchsen. Neue Felgen, wieder 20 Zoll und eine weitere, überarbeitete Lederausstattung folgten. Doch wie es halt so läuft, wurde man mit dem Alter „vernünftig“. Es war klar, der Wagen muss dezenter werden – er fand den Weg zurück!
BMW’s Rubinschwarz, die Airbrushes verschwanden. „Lack von BMW, warum nicht auch mehr“, dachte er sich und packte BMW’s Style 5 aka BBS RC 060/061 dazu. Durch die erforderlichen Adapter wurde es sehr knapp, man kam auf den Geschmack – breit muss er sein.
Es folgte ein „Shitstorm“ – die Leute schienen die Wurzeln vergessen zu haben – AINT CARE! Weitere 18er folgten, das Maß der Dinge dieser Plattform.
„Ende der ’12er Saison sah ich dann diesen grauen A6 auf breiten OZ Futura (10×18 ET9), ich war geflasht. So lernte ich Matt kennen und so nahm alles seinen Lauf“, erzählt Wolfi.
OEM? Eigentlich eine Beleidigung für dieses Masterpiece. Natürlich übersieht man als „Nicht-TT-Fahrer“ viele Details wie gecleante Sicken, Auspuffaussparung und so weiter, doch an einem Guten Tag, wenn die Haube mal wieder zuhause bleibt ist eine Brille pflicht! Chrom und die nicht einfach zu erreichende „Leere“ markieren den Motorraum – sauberer als das Zimmer deiner Schwester!
„Du hast einen Knall“ war meine Aussage, als Wolf mit Schlagworten wie Turbolader, Abgasanlage und Leistung um sich warf. Ein Ziel vor Augen, blieb der TT die Saison 2013 in der Leistungskur zu Haus. – Egal, schnell wurde der Daily B7 mit 11×18 MAE’s ausgerüstet, um zufrieden an den See fahren zu können. „So läuft es bei uns!“
Exterior:
Lackierung in Rubinschwarz (BMW)
gecleante Stoßstangen und Seitenblinker
V6 Grill
US Rückleuchten und Scheinwerfer
Interior:
Innenraum weiß geledert und mit roten Nähten abgesetzt
Rockford Systeme mit Kenwood Radio
Fahrwerk:
GAS Airride
Accu Air Rocker Switch
Accu Air iLevel
Airbrick Blöcke
Sturzdomlager
IDF Dropplates, zusätzlich -1° Camber Shims
Sturz VA -4°/HA -5°
Räder:
ETA BETA Turbo
9/9,5×18 ET 13/18 (effektiv)
215/35 Falken FK 452
Bremse:
Cayenne 6 Kolben mit 334er Zimmermann Scheiben
Motor:
cleaner 1,8T
GT2871R Turbolader
3″ Downpipe
Eigenbau Abgasanlage, 2,5″ bis ESD
100 Zeller Kat
Bosch 040 Benzinpumpe
470er Düsen
60×30 LLK
abgestimmt auf 1,6 bar Haltedruck