„Der bleibt original.“ Kennt ihr auch diese Leute? So war es auch beim Stefan, als er seinen Traumwagen fand. Kennengelernt habe ich ihn wie so viele andere auch, am Wörthersee. Dubworkx machte ein Video von Wolfis und Stefans A4 Avant, welches mein Auto im Kontrast featuren durfte. Der A4 war eine Übergangslösung, nachdem sein 5er R32 nach einem Wildunfall nur noch als Schlachterfahrzeug dienen konnte. Er wäre auf der Suche nach einem 4er R32 in blau, sein Traumwagen. „Den wird er aber original lassen“, meinte Wolfi zu mir.

Ein Jahr drauf war es soweit, nach langem Suchen war er gefunden. Blau. Dreitürer. Serie. Danach kam das, was viele Leute vermeiden sollten, er fuhr damit an’ See. Es waren knapp drei Wochen nach dem Beginn der Saison, da hieß es im Chat: „An Kumpel glotscht sich hoid an Luftfahrwerk und broade Dreiteiler in sei R32.“


Kaum einer schafft es, nachdem See stark zu bleiben, Stefan konnte es nicht lassen. Vorbelastet mit der Golfkrankheit, besaß er sogar schonmal einen 4er R32, jedoch war es nicht DER.

2014 auf 2015 kam der Umbau. Luftfahrwerk, check. Breite Kotflügel, check. Jetzt schön Zwanziger drauf, zum Glück nicht. Wenn man ein Arbeitskollege vom Wolfi ist, kommt man um den Lownatics-Virus nicht rum. Breite 18 Zöller, Eta Beta Turbos sollten es sein. Da man kaum gebrauchte Mehrteiler in Wunschgröße findet, wurde diese gleich umgebaut. Aus 8 und 9,5×18, wurden 9,5 und 10. Jedoch ist dies gar nicht mehr aktuell, aber dazu bald mehr.

Prinzipiell wäre das Wichtigste getan, aber Stefan ist Perfektionist mit Geschmack, deshalb musste das „R“ am R32 weiter ausgearbeitet werden. Eine Abgasanlage von Milltek mit Fächerkrümmer, 200 Zeller Kats und Mitteltopfersatzrohr hielt Einzug.

„Ein RRRRR für die Ohren, das muss beim R32 und dafür liebe ich diesen Wagen!“, so Stefan.

Da der Innenraum komplett schwarz sein sollte, wurde der Himmel mit schwarzem Alcantara überzogen und die restlichen hellen Teile des Himmels bei VW in schwarz bestellt. Um etwas Kontrast und Sportlichkeit in den Innenraum zu bringen, spendierte Stefan seinem R einen polierten Überrollbügel mit einer Kreuzstrebe.

Für die cleane Optik, musste der Heckklappengriff am Heck verschwinden, natürlich auch die Wischer. Da die neuen Radläufe und die Heckklappe lackiert werden mussten und Stefan zufällig selbst Lackierer ist, wurde das ganze Auto nochmal im Originalton lackiert. Perfektionist.

Für die Zukunft steht der Plan mit mehr Dampf, breiteren Felgen und vielleicht das eine oder andere Detail, aber das gibt es dann in der Fortsetzung zum RID:R.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum zur Hölle der Shoot in einem Eisstadion stattfand? Ganz einfach, Stefan ist ein großer Eishockey Fan der ERC Ingolstadt Panthers, warum also nicht gleich in der Hausarena? Sobald das Auto fertig war, machte Stefan die Saturn Arena klar für den Fotoshoot.

„Ein großes Dankeschön an Wolfi, für jeden Rat und Hilfe zu jeder Zeit!“

 

Geht auf Flickr für weitere Bilder von Stefans R32!